Der Umbau

Zielsetzung

Die gesamte Burganlage wird im Rahmen eines Förderprojekts überarbeitet und für den Besucher interessanter gestaltet. Hierzu zählt auch unser Museum, welches von dem Förderprojekt profitieren darf. Im Rahmen dieses Projekts wird unsere bestehende Ausstellung museumspädagogisch von einer Fachfirma überarbeitet und der Besucher erhält wesentlich mehr Informationen zu der handwerklichen Geschichte in Stolberg. Durch die Stadt werden die Räume auf den erforderlichen technischen Stand gebracht, hierzu wird eine:

- neue Brandmeldeanlage

- Löschanlage

- Heizung- und Sanitäranlagen

installiert.

Hierzu musste das Museum komplett geräumt werden, damit die Planer und Handwerker ihrer Arbeit ungestört nachgehen können. Das Ausräumen des Museums wurde im August/September 2020 vollzogen und die Exponate in einem Lagerraum deponiert. 

Die Bilder geben einen kleinen Eindruck vom Auszug und den derzeitigen Stand im Museum wieder.

Historische Seifenpresse

Alle Exponate wurden sauber verpackt und gleichzeitig inventarisiert. Auch die großen Maschinen und Exponate wurden hier eingelagert.

Unser Lager

Alles wurde ausgeräumt, um den Handwerkern Platz zu machen.

Die Museumsstube nach dem Umzug

Die Museumsstube lädt zum Verweilen ein, um die gewonnenen Eindrücke vom Besuch der Ausstellung bei einer Tasse Kaffee zu verarbeiten.

Die Museumsstube

Die Schmiede war in jedem Ort ein wichtige Adresse. Der Schmied war so etwas wie der Handwerker für alle Fälle.

Die Schmiede

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, mussten noch die schwersten Teile transportiert werden Ein Amboss wiegt so ca. 250 Kg

Die Schmiede während des Umzugs

An dieser Stell wurde die Arbeitssituation der Bergleute dargestellt.

Der Bergmann

Um die schwere Arbeit darzustellen, wurde dies vom Museum möglichst originalgetreu dargestellt.

Der Bergmann

An den verschiedenen ausgestellten Modelle konnte man in die Zeit der Erzbergwerke eintauchen.

Ausstellung Modelle von Grubenanlagen

An dieser Stelle konnte man verschiedene Grubenanlagen, die in Stolberg installiert waren, besichtigen und erforschen.

Modelle Grubenanlagen von Stolberg

Hier war einmal die Ausstellung der Inkohlungsreihe beheimatet

Vitrine Inkohlungsreihe nach Auszug

In der ersten Wandvitrine war die Ausstellung der Inkohlungsreihe untergebracht.

Vitrine Inkohlungsreihe

Hier wurde der Besucher mit einem freundlichen "Glück Auf" begrüßt.

Zugang zur Bergbauabteilung

Hier ist der Zugang zu unserer Bergbauabteilung nach dem Ausräumen zu sehen. An der Wand stand ein Bergmann, der die Besucher begrüßte.

Zugang zur Bergbauabteilung

Auch wenn es der kleinste Raum des Museums ist, aber die Exponate waren schon die schwersten.

Der Bleiraum heute

Im kleinsten Raum des Museums war die Ausstellung "Blei" untergebracht.

Der Bleiraum

Im Metallraum wird alles rund um das verarbeitende Metallhandwerk gezeigt. Auch die historische Metalldrückbank war wieder im Einsatz.

Der Metallraum

Hier wird eine schwere Maschine aus dem Metallraum heraustransportiert

Der Umzug

Auch die letzten Nähmaschinen wurden ausgelagert

Der Lederraum leer

Das zentrale Element der Ausstellung war die Darstellung des Schusterhandwerks.

Der Lederraum

Der Raum zeigte eine Ausstellung des Glashandwerks und der Brauerei Ketschenburg

Glasraum mit Exponate

Hier sieht man den Aufgang zum Lederraum

Treppenraum leer

Auch im vorgelagerten Treppenraum stapelten sich die Kartons

Ein Blick in Richtung Glasraum

So sah unsere Kaffeestube vor dem Umzug aus.

Kaffeestube vorher

Auch die Lampen wurden zwischenzeitlich abgehangen und es bleibt uns nur noch die provosorische Sitzgelegenheit.

Kaffeestube ausgeräumt